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Bootstrap 3: beliebtes Entwickler Toolkit wird eingestellt

Das 2011 ursprünglich für Mobilgeräte entwickelte Bootstrap 3 Framework soll in Zukunft nur noch sporadisch updatet werden. Diese für viele Entwickler enttäuschende Entscheidung wurde vor kurzem bekanntgegeben.

Bootstrap 3: begehrtes Frontend Toolkit

Bootstrap ist das wohl beliebteste Frontend-Framework aller Zeiten und wird von CSS3, HTML5 und JavaScript Entwicklern genutzt. Mithilfe des anpassungsfähigen und relativ einfach zu handhabenden Toolkits wurden bereits Millionen optisch attraktiver Webseiten erstellt.

Die aktuelle Version des Twitter Open-Source-Tools steht zwar immer noch zum Download bereit, muss aber vom Entwickler selbst aktualisiert werden. Das auf GitHub gehostete Bootstrap 3 überzeugte bisher mit seinen speziellen CSS und HTML Features, jQuery Plugins und die über den Einsatz von Media-Queries geleistete Anpassung an sämtliche Bildschirmgrößen.

Da das Twitter Framework über diverse vorgefertigte Komponenten verfügt, lässt es sich besonders komfortabel handhaben. So kann der Entwickler dank seines Grid-Layouts schnell und einfach Spalten einrichten und mit dem CSS Stylesheet die Seiten entwerfen. Sogar fertige Icons, Schaltflächen und Navigationselemente stehen zur Verfügung.

Da Bootstrap JavaScript und jQuery unterstützt, ist auch das Anlegen dynamischer Webseiten damit möglich. Das Toolkit ist modular aufgebaut, wobei die einzelnen Bausteine der Open Source Lösung durch eine zentrale Datei zusammengefügt werden, die der Programmierer seinen individuellen Vorstellungen anpasst. Sogar umfangreichere Modifikationen lässt das beliebte Framework zu.

Warum Bootstrap 3 eingestellt wird

Wie Anfang September verlautete, hat das Entwickler-Team die Weiterentwicklung von Bootstrap 3 beendet. Der Grund: Man möchte seine Energien lieber auf die neue Bootstrap 4 Version konzentrieren. Damit die noch mit der 3-er Version arbeitenden Entwickler nicht völlig leer ausgehen, sollen von Zeit zu Zeit kritische Updates veröffentlicht werden.

Um zu gewährleisten, dass sich die Frontend-Entwickler daran halten, schloss man vorsorglich alle offenen GitHub Issues.

Diese Vorgehensweise erinnert an den Umgang mit Bootstrap 2, das seinerzeit ebenfalls eingestellt wurde, ein Umstand, der bei vielen Entwicklern auf heftige Kritik stieß. Damals hielten sich die Verantwortlichen nicht an ihr Versprechen, dass es wenigstens in unregelmäßigen Abständen Updates geben würde.

Die freiwerdenden personellen Ressourcen sollen nach Auskunft Mark Ottos in die vierte Alpha-Version von Bootstrap 4 investiert werden, damit die erste Beta-Version schneller zur Verfügung steht.

Reaktionen der Bootstrap Entwickler

Die Entscheidung Ottos wird zurzeit im Internet kontrovers diskutiert. Viele Entwickler bewerten das Schließen der Issues als falsch, obwohl die 3-er Version des beliebten Twitter Toolkits seit längerem stabil läuft und sich als brauchbar erwiesen hat.

Andere Frontend-Programmierer haben dafür volles Verständnis: Es gäbe tatsächlich zu wenige Ressourcen, um beide Projekte gleichzeitig bedienen zu können. Die Folgen sind bereits absehbar: Wer noch mit Bootstrap 3 arbeitet, wird möglicherweise auftretende Probleme wohl selbst bewältigen müssen.

Noch nicht einzuschätzen ist jedoch, ob demnächst weniger Entwickler das Framework nutzen werden.

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