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Vor- und Nachteile von Homepage-Baukastensysteme und warum man keinen verwenden sollte

Vor- und Nachteile von Homepage-Baukastensysteme und warum man keinen verwenden sollte

Webseiten-Baukästen - nicht schlecht, aber leider auch nicht professionell!

Der eigene Auftritt im Internet ist längst nicht mehr nur Profis vorbehalten. Jeder kleine Sportverein betreibt heute seine eigene Website, die sich meist primär an die eigenen Mitglieder wendete. Auch Privatpersonen betreiben eigene Websites, um beispielsweise ihr Hobby vorzustellen. Das alles ist prima und es ist nur zu begrüßen, dass es heute zahlreiche Baukastensysteme gibt, mit denen sich jeder ohne Vorkenntnisse eine eigene Seite erstellen kann. Es ist ein wesentlicher Beitrag zum freien Internet, dass keine kleine Partei, Bürgerinitiative oder sonstige Interessengemeinschaft aus Kostengründen darauf verzichten muss, ihre Anliegen im Internet zu präsentieren. Kurzum: Es gibt mit Sicherheit tausende von Beispielen, in denen die schnell mit einem Baukasten gebastelte Website genau das Richtige ist. 

Wenn Websites mehr können müssen

Schwierig wird es allerdings dann, wenn die Website sich im Wettbewerb mit anderen behaupten muss. Dabei geht es längst nicht nur um Onlineshops. Wie sieht es beispielsweise mit dem Inhaber eines Restaurants aus, der seinen Betrieb gerne im Internet präsentieren möchte? Das ist natürlich nur ein Beispiel, die folgenden Überlegungen sind problemlos auf andere kleine und mittlere Unternehmen übertragbar. Der Restaurant-Besitzer wird sich vielleicht sagen „Ich brauche ja nicht viel!“. Ein netter Begrüßungstext, ein paar schöne Bilder, Angaben zu den Öffnungszeiten, eine Lageskizze und vielleicht noch die Speisekarte. Das bekommt er mit einem Baukasten auch selber hin. Er wird sich sein Werk am Ende zufrieden betrachten und zu dem Schluss kommen, dass es doch eigentlich ganz nett aussieht. Und tatsächlich: Den Stammgästen, die den Link vielleicht sogar als Lesezeichen gespeichert haben, wird das vollkommen genügen. Aber wie sieht es mit denen aus, die das Restaurant noch gar nicht kennen und bei Google zum Beispiel „Restaurant Berlin“ eingeben? Werden die jemals auf diese Website stoßen? Oder mit den Digital Natives, die vergeblich nach dem Button „Tisch reservieren“ suchen? Oder auch mit denen, die gerade unterwegs sind und die Adresse gerne direkt ins Navi übernehmen wollen? Wie viele verprellte potenzielle neue Stammgäste mögen sich allein in diesen drei Gruppen verbergen? Dabei haben wir noch gar nicht über diejenigen gesprochen, die mit ihrem Smartphone an der Website verzweifeln, weil diese nur für große PC-Monitore und die Bedienung mit einer Maus optimiert wurde. Die Lösung für dieses spezielle Problem heißt „Responsive Design“ - wenigstens das können inzwischen auch die meisten Baukästen. 

Suchmaschinenoptimierung muss leider sein

Damit auch neue Kunden eine Website finden, muss diese über Suchmaschinen auffindbar sein. Angesichts eines Marktanteils von über 90 Prozent von Google bei Suchanfragen kann man es auch direkter formulieren: Die Seite muss bei einer Google-Suche ziemlich weit oben in der Trefferliste auftauchen. Hier fangen die Probleme schon vor der Codierung der Website an. Unter welchen Suchbegriffen soll die Seite eigentlich gefunden werden. „Restaurant Berlin“ ist doch prima, meinen Sie? Recht haben Sie, aber leider finden viele, viele andere das auch prima. Zu viele, als dass jeder weit oben in den Trefferlisten auftauchen könnte. Etwas spezieller muss es daher schon sein, also zum Beispiel „Pizzeria Berlin Spandau“. Das sind dann schon mal deutlich weniger Konkurrenten als für „Restaurant Berlin“. Bei der Wahl dieser so genannten Keywords müssen zwei Probleme gelöst werden. Erstens muss vorab geklärt werden, ob User bei Google überhaupt in ausreichender Zahl nach diesen Keywords suchen. Und zweitens muss Google davon überzeugt werden, die Website seinen Nutzern zu empfehlen. Und spätestens hier müssen die Webseiten-Baukästen dezent die weiße Flagge hissen – sie können bei keinem der beiden Probleme helfen. Dazu bedarf es eines Spezialisten, der Googles Richtlinien für Websites kennt und auch in der Lage ist, diese in eine Code umzusetzen. Keine ganz einfache Aufgabe, zumal Google diese Richtlinien ständig aktualisiert und deswegen aktuelles Fachwissen gefordert ist. 

Technische Details entscheiden auch!

An einer Stelle müssen wir noch ein wenig ins Detail gehen. Die oben getroffene Aussage, dass das „Responsive Design“ alle Probleme der mobilen User löst, stimmt nur teilweise. Richtig ist, dass alle Probleme gelöst werden, die mit dem kleinen Bildschirmformat und den anderen Bedienelementen (z.B. Touchscreen statt Maus) zusammenhängen. Aber ein Problem bleibt: Nicht alle mobilen User nutzen das superschnelle LTE, viele nutzen auch noch deutlich langsamere Verbindungen. Daher sollte bei der Programmierung der Website jede Chance genutzt werden, die Ladezeit der Webseite zu verkürzen. Dafür sprechen mindestens zwei Gründe. Ein Grund lautet, dass viele User die Website schon während des Aufbaus wegklicken, wenn es ihnen zu langsam geht. Der zweite Grund heißt mal wieder: Google! Google hat die mobilen User als primäre Zielgruppe entdeckt und legt großen Wert darauf, dass alle Seiten „mobile friendly“ sind. Wenn unnötig viele Daten übertragen werden, weil beispielsweise ungeeignete Grafikformate gewählt werden, wertet Google das einfach als „fehlerhafte Programmierung“ und verbannt die Seite in die dunklen Tiefen des Internets, wohin sich nie ein User verirrt. Spätestens dann wird unserem Pizzeria-Besitzer auffallen, dass eine schön aussehenden Website längst nicht ausreicht. 

Originelle Designs überzeugen

Website-Baukästen neigen dazu, stets ähnliche Resultate hervorzubringen. Der durchschnittliche User sieht den so erstellten Seiten vielleicht nicht an, dass sie mittels eines Baukastens auf die Schnelle zusammengebastelt wurden. Aber er bemerkt, dass sie irgendwie langweilig aussehen. Die Seite des Frisörs, die Seite der Autoreparaturwerkstatt, die Seite des Kosmetikstudios und die Seite des Restaurants – alle sehen irgendwie so aus, als habe jemand nur die Texte und Bilder ausgetauscht, aber ansonsten alles beim Alten belassen. Dabei sprechen doch alle sehr verschiedene Zielgruppen an! In der Offline-Welt ist es selbstverständlich, dass ein Bio-Laden auch optisch anders gestaltet ist als eine Boutique für Designermode. Auch im Internet sollte das Design einer Website der Zielgruppe angepasst sein. Dazu bedarf es aber eines professionellen Webdesigners. 

Es muss nicht immer die ganz große Lösung sein!

Keine Panik, unser Pizzeria-Besitzer muss nicht gleich einen ganzen Stab von Mitarbeitern für seinen Webauftritt beschäftigen, wie Großkonzerne das tun! Die in kleinen und mittleren Unternehmen anfallenden Aufgaben können Freelancer übernehmen. Nicht jeder braucht ein Social-Media-Team, nicht jeder benötigt einen Hochleistungs-Webhoster und nicht jeder muss damit rechnen, dass seine Betriebsgeheimnisse von professionellen Hacker-Teams ausspioniert werden - ausländische Geheimdienste werden sich für das Rezept der Pizza Quattro Stagioni unseres Pizzabäckers eher wenig interessieren. Aber auch kleine Unternehmen sollten sich ihren Kunden im Internet professionell präsentieren. Genau das können Freelancer oft zu günstigen Konditionen leisten!

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